Liebe Lehrer*innen,

auch Ihnen zunächst einmal vielen Dank dafür, dass Sie sich für Lesen durch Schreiben und Lara und ihre Freunde interessieren.

Wir werden versuchen, Ihnen, wenn Sie sich ganz neu mit den Methoden Dr. Jürgen Reichens auseinandersetzen und gegebenenfalls interesse haben, nach diesen Methoden zu unterrichten, hier genauso gerecht zu werden, wie den Lehrer*innen, die schon länger nach Dr. Jürgen Reichen unterrichten.

In erster Linie bieten wir Ihnen hierzu PDF-Dateien an, damit sich jede/r Lehrer*in nach ihrem persönlichen Wissensstand und Interesse informieren kann.

Dieses Angebot ist nicht vollständig und wird, je nach Zeit und Bedarf, ständig erweitert. Schauen Sie also regelmäßig hier vorbei…

Wir gehen davon aus, dass Ihnen Jürgen Reichen und die Grundlagen seiner Methoden schon (grob) bekannt sind – wenn nicht, hier ist eine PDF-Datei zu seinem Werdegang.

Einen von Jürgen Reichen verfassten Text aus dem Jahr 2008 zum Thema Lesen durch Schreiben finden Sie, ebenfalls als PDF-Datei hier.

Mit diesen beiden PDF-Dateien haben Sie einen groben Überblick über Dr. Jürgen Reichen als Person und die Hintergründe für die Entwicklung seiner Methoden, sowie eine kurze prägnante Einführung in die Methode.

Für eine umfassendere inhaltliche Auseinandersetzung mit der Methode Lesen durch Schreiben empfehlen wir Ihnen Jürgen Reichens Buch Hannah hat Kino im Kopf, das Sie hier direkt in unserem Online-Shop bestellen können.

Die Methode Lesen durch Schreiben funktioniert nur in Zusammenhang mit dem von Jürgen Reichen entwickelten Werkstattunterricht. Nähere Informationen dazu gibt es hier unter dem Menüpunkt Werkstattunterricht. Für eine umfassende Einführung in den Werkstattunterricht, empfehlen wir ihnen dringend das Standardwerk Sachunterricht und Sachbegegnung, das Sie auch direkt hier über unseren Online-Shop bestellen können.

Auf der Informationsseite für die Eltern finden Sie einen kurzen Abriß über die immer wieder geäußerte Kritik zur angeblich schlechten Rechtschreibung – falls dies für Sie von Interesse ist.

Man kann leider, und dies ist in der Vergangenheit auch immer wieder passiert, mit Lesen durch Schreiben auch viel Unheil anrichten, nämlich dann

  • wenn man die Methode nicht wirklich verstanden hat
  • wenn man als Lehrer*in meint, diese Methode würde einem erlauben, sich zurückzulehnen, denn die “Kinder machen ja” – vielmehr sind Sie als Lehrer*in bei dieser Methode in besonderem Maße gefordert
  • wenn man nach dieser Methode unterrichten muß, obwohl man nicht hinter ihr steht – Jürgen Reichen hat gesagt, er fände es bedauerlich, wenn Lehrer*innen, die Lesen durch Schreiben unterrichten wollen, daran von ihren Schulleitungen oder den Behörden gehindert werden. Noch viel bedauernswerter seien aber Lehrer*innen, die Vorbehalte gegen Lesen durch Schreiben haben aber dessen ungeachtet trotzdem mit dem Lehrgang arbeiten sollen!
  • wenn man meint, man “macht mal ein wenig Lesen durch Schreiben” – Katrin Quosdorf, eine sehr erfahrene Lehrerin, die Lesen durch Schreiben so gut kennt, wie kaum eine andere, hat in Ihrem lesenwerten Essay 2018 (hier nachzulesen) geschrieben:  >> Jeder, der so wie ich und viele meiner älteren Kolleginnen beides seriös genutzt hat–früher die analytisch-synthetische Leselehrmethode der Fibel, später „Lesen durch Schreiben“ –weiß, dass diese beiden Methoden nicht vermischbar und gleichzeitig verwendbar sind.<<

Wenn Sie sich unsicher sind, ob Lesen durch Schreiben für Sie die richtige Methode ist, finden Sie nachfolgend 2 Links zu Leitbildern zweier Reichen-Schulen “der ersten Stunde”.
Wenn diese Leitbilder – im Grundsatz – mit Ihren Vorstellungen übereinstimmen – und nur dann – sollten Sie sich an Lesen durch Schreiben wagen, und dann werden sie, da sind wir sicher, nie wieder anders unterrichten wollen!

Eckpfeiler der Arbeit der Schule Rellinger Straße in Hamburg

Schulkonzept der Jürgen-Reichen-Schule in Dresden